MRT (Kernspintomographie)
Die Kernspintomographie (MRT) ist für die Untersuchung der Brust das aufwendigste und teuerste Verfahren. Es liefert aber gerade in bestimmten Fällen Zusatzinformationen, die mit Mammographie und Ultraschall nicht immer zu erheben sind. Typische Fragestellungen für die MR-Mammographie ist die Suche nach weiteren verborgenen Absiedlungen eines schon bekannten Brust-Tumors (Zweittumor, Multifokalität) oder die Suche nach einem wiederauftretenden Tumor (Tumorrezidiv) in Narbenbereichen. Über den sinnvollen Einsatz der MR-Mammographie kann nur in Kenntnis einer aktuellen Röntgenmammographie und einer aktuellen Sonographie entschieden werden.
Die Untersuchung wird in Bauchlage im MR-Gerät durchgeführt und dauert etwa 25 Minuten. Bei gelten die allgemeinen Gegenanzeigen für die Kernspintomographie wie das Tragen eines Herzschrittmachers oder unüberwindbare Platzangst. Da nach dem Ende der Untersuchung umfangreiche Auswertungen des Bildmaterials mit Messungen und der Erstellung von Funktionskurven erforderlich sind, kann das Ergebnis nicht sofort mitgeteilt werden. Die Auswertung wird jedoch am Untersuchungstag abgeschlossen, so dass das Ergebnis am Folgetag mitgeteilt werden kann.