Nachsorgeuntersuchungen
Nach Abschluss der Behandlung sollen regelmäßig Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt werden. Ziel dieser Untersuchungen ist es, das erneute Auftreten, das Fortschreiten der Erkrankung oder eventuelle Behandlungsfolgen frühzeitig zu erkennen. Die Nachsorgeprogramme sind weitgehend einheitlich und variieren nach Einschätzung des persönlichen Rückfallrisikos allenfalls in der Untersuchungshäufigkeit und den dafür notwendigen zusätzlichen Untersuchungen.
Die Nachsorge stellt sicher, dass ein Wiederauftreten des Tumors frühzeitig erkannt wird. Somit kann zum einen rasch und gut gehandelt werden, zum anderen werden mögliche Begleit- und Folgeerkrankungen der Krebserkrankung erfasst und behandelt.
In der Regel übernimmt der behandelnde Frauenarzt – zum Beispiel ein Gynäkologe - die Nachsorge. Sie kann jedoch auch von Ihrem Hausarzt durchgeführt werden.
Die weitere Aufgabe der Nachsorge ist es, der krebskranken Patientin bei der Lösung und Verarbeitung von körperlichen, psychischen und sozialen Problemen zu helfen.
Als Patientin übernehmen zudem Sie selbst einen sehr wichtigen Teil der Nachsorge, indem Sie bei der monatlichen Selbstuntersuchung Ihrer Brust auf Auffälligkeiten achten und diese sofort Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mitteilen.